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Die Oculus Quest aufrüsten!

Die vergangenen Tage habe ich mich ausführlich mit der Oculus Quest auseinandergesetzt. Meine latente Antipathie gegenüber Facebook als Konzern ist im Laufe der ersten Betriebsstunden meiner Quest in vorsichtige Begeisterung für das Produkt umgeschlagen. Wir haben es bei der Quest zwar mit einem recht kleinen FoV zu tun, aber die Möglichkeit das Headset wireless zu betreiben finde ich sehr spannend. Auf dieses Thema gehe ich demnächst nochmal ein. Heute möchte ich euch ein paar Upgrades vorstellen, die für mich persönlich ein Muss darstellen.

Fangen wir mit den Controllern an. Hier gibt es einige Selbstbastelanleitungen (z.B. Franken-Mod), die die Controller mit einer Schlaufe, ähnlich wie bei der Index, versehen. Diese und andere Lösungen haben den Nachteil, dass man das Band nicht in der Größe verändern oder es nicht festziehen kann. Andere Lösungen arbeiten mit Gummibändern als Halterung, die Bedienelemente der Controller beeinträchtigen.

Die für mich beste Lösung ist die AMVR Touch Controller Griffabdeckung!

Zum einen verlängert dieser Mod die Griffe der Controller etwas. So liegen diese besser in der Hand und sind durch das angenehme Material auch schöner anzufassen.

Am unteren Ende kann man die Bänder festziehen, sodass diese nicht zu locker sitzen. Darüber hinaus kann man das obere Ende der Bänder in drei unterschiedliche Öffnungen hineinfedeln um die Halterung optimal an die eigene Hand anpassen zu können.

Ein Klettverschluss fixiert die Gummischalen am oberen Ring der Controller. Da der Knauf sehr gut in der Schale sitzt, ist dies noch nicht mal notwendig und eher eine Nothalterung, wenn die G-Kräfte sich mal wieder in extreme Regionen bewegen!

Wenn man möchte, so kann man beide Bänder in unterschiedlichen Farben installieren. Ansonsten liegen dem Paket auch Ersatzbänder bei, sodass man auch bei einer Farbe bleiben kann. Mit Rot & Blau kann man jedoch auf Anhieb gut erkennen, welcher Controller für welche Hand bestimmt ist.

Der einzige kleine Nachteil dieser Lösung ist der Wechsel der Batterien. Hierfür muss man das Klettband öffnen und die Gummischale entfernen. Da die Controller aber eine recht lange Laufzeit haben, ist das für mich persönlich ein unrelevanter Punkt. Der Komfortvorteil dieser Lösung wiegt sehr viel schwerer!

Zusätzlich liegt dem Set noch eine Linsenabdeckung und ein Nasengummi (welches den Lichteinfall von unten reduziert) bei. Die 24,99 Euro, die für diese Lösung fällig werden, halte ich für absolut angemessen.

Neben den Controllern ist für mich ebenfalls das originale Cover ein notwendiges Element, welches zu pimpen gilt! Hier empfiehlt sich das VRCover für die Quest.

Neben einer Plasitikfassung, die man sehr einfach austauschen kann, liegen diesem Paket zwei unterschiedlich gearbeitete Kunstledercover bei. Beide Cover schmiegen sich sehr viel angenehmer an das Gesicht, als das originale Cover.

Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass die Hersteller (bis auf Valve) es nicht schaffen ordentliche VR-Cover zu designen. Für mich ist das ein sehr wichtiges Element um ein Headset auch für längere Zeit gerne tragen zu können.

Neben der Gesichtsauflage bieten VRCover noch ein Komfort-Pack für die Hinterkopfhalterung an. Das ist nicht zwingend notwendig, ich hatte dies aber damals direkt mitbestellt und es hat sich für durchaus nützlich erwiesen, wenn meine Tochter mal mit der Quest spielen darf. So ist das Headset auch für kleine Köpfe gut zu tragen und bietet für Erwachsene wiederum einen kleinen Gewinn in Sachen Tragekomfort.

Ein weiteres sehr wichtiges Equipment für die Quest ist eine Powerbank (26800mAh).

So lässt sich zum einen die Oculus Quest für sehr lange Spielesessions nutzen und zum anderen darf man auch mal vergessen das Headset geladen zu haben. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, habe ich mich gleich für eine große Variante entschieden. Die Quest hat einen 3648 mAh Akku verbaut, der gut 2 Stunden durchhält. Mit der großen voll geladenen Powerbank dürfte die Quest gut 8-9 Stunden bespielbar sein. Das sollte ausreichen! Zudem diese nicht immer voll geladen sein und bietet dennoch genügend Ersatzkapazität.

Die Charmast 26800mAh Powerbank passt sehr bequem in die Gesäßtasche und lässt sich gut unterbringen. Sie besitzt außerdem einen USB-C Anschluss, sodass ihr das originale Ladekabel der Quest nutzen könnt.

Eine Anschaffung von weiteren USB-Kabeln oder eines Adapters empfiehlt sich dennoch.

Hat man am PC keine USB-C Buchse, so lässt die mit solch einer Lösung die Quest an den PC anschließen (für die Nutzung von SideQuest etc.) und man ist in Sachen Aufladen des Headsets etwas flexibler.

Meine Batterien für die Controller lade ich mit dem Batterieladegerät von Amazon.

Dieses Produkt hat den Vorteil, dass es gleichzeitig eine zusätzliche USB-Schnittstelle zur Verfügung stellt, sodass man Daheim oder Unterwegs nur ein Ladegerät mitnehmen muss und die Quest entweder über den Adapter oder direkt mit dem oben aufgeführten USB Kabel laden kann.

Als Akku-Batterien für die Controller setzte ich übrigens die 2500mAh Variante von Amazon ein.

Wer nun öfter mit der Quest unterwegs ist, sollte sich noch Gedanken machen eine entsprechende Tragetasche für gut 30 Euro zuzulegen. Das komplettiert das Headset noch sinnvoll, da diese ja prädestiniert ist auch mal mitgeschleppt zu werden.

Die verbauten Kopfhörer der Quest sind, das werdet ihr schnell feststellen, extrem schlecht. Für Unterwegs mag das reichen, es bietet sich aber an wenigstens Ohrhörer anzuschaffen. Für Daheim nutze ich den Lioncast LX20 (um die 30 Euro), der mir qualitativ völlig ausreicht.

In diesem Sinne, ich wünsche euch viel Spaß mit diesem VR-Headset und schaut euch auf jeden Fall die verfügbaren Wireless-Lösungen (ALVR & Virtual Desktop) für das Gerät an um SteamVR-Spiele mit der Quest kabellos spielen zu können. Näheres dazu findet ihr auf meinem YouTube-Channel und im Speziellen in meiner Oculus Quest Playlist!

3 thoughts on “Die Oculus Quest aufrüsten!

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